Zum Inhalt springen

Lexikon · Kauf & Notar

Notaranderkonto – einfach erklärt

Treuhandkonto des Notars, über das in besonderen Fällen der Kaufpreis abgewickelt wird.

Was ist Notaranderkonto?

Ein Notaranderkonto ist ein Treuhandkonto, das der Notar führt. Der Käufer zahlt den Kaufpreis darauf ein, und der Notar gibt ihn erst an den Verkäufer weiter, wenn alle vereinbarten Voraussetzungen erfüllt sind.

Heute wird meist direkt zwischen Käufer und Verkäufer gezahlt; das Anderkonto kommt nur bei besonderen Konstellationen zum Einsatz und verursacht zusätzliche Kosten.

Was heißt das für Ihre Finanzierung?

Beispiel: Ein Anderkonto kann sinnvoll sein, wenn noch Belastungen abgelöst werden müssen oder ein schneller Besitzübergang vor der Grundbuchumschreibung gewünscht ist. Da es Extragebühren kostet, wird es nur eingesetzt, wenn es wirklich nötig ist.

Für Hagen konkret

Häufige Fragen

Ist ein Notaranderkonto beim Immobilienkauf üblich?
Nein, heute ist die Direktzahlung der Regelfall: Der Käufer überweist den Kaufpreis erst nach Eintragung der Auflassungsvormerkung und Vorliegen aller Fälligkeitsvoraussetzungen direkt an den Verkäufer. Ein Notaranderkonto kommt nur in Sonderfällen zum Einsatz und verursacht zusätzliche Gebühren.
Wann ist ein Notaranderkonto sinnvoll?
Vor allem, wenn noch Belastungen des Verkäufers abgelöst werden müssen, mehrere Gläubiger zu bedienen sind oder ein Besitzübergang vor der Grundbuchumschreibung gewünscht ist. Weil es Extrakosten auslöst, wird es nur eingerichtet, wenn es die Abwicklung wirklich erfordert.

Sie planen den Kauf oder die Finanzierung einer Immobilie? Wir begleiten Sie bei Ihrer Baufinanzierung in Hagen und dem Märkischen Kreis – von der ersten Einschätzung bis zur verbindlichen Zusage. Am schnellsten klären wir Ihre Fragen in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.

Fragen zu „Notaranderkonto“?

Wir erklären Ihnen, was das für Ihre Finanzierung konkret bedeutet – verständlich und unverbindlich.

Alles zur Baufinanzierung in Hagen