Lexikon · Kauf & Notar
Kaufnebenkosten – einfach erklärt
Zusätzliche Kosten beim Kauf neben dem Kaufpreis – grob 9 bis 12 Prozent.
Was ist Kaufnebenkosten?
Zum Kaufpreis kommen weitere Kosten hinzu: Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren und – falls beauftragt – die Maklercourtage. In Summe liegen die Kaufnebenkosten in Nordrhein-Westfalen je nach Maklerbeteiligung oft bei rund 9 bis 12 Prozent des Kaufpreises.
Diese Nebenkosten finanzieren Banken ungern mit. Sie sollten daher möglichst aus Eigenkapital gedeckt werden – das verbessert zugleich Ihre Konditionen.
Was heißt das für Ihre Finanzierung?
Beispiel: Bei 300.000 € Kaufpreis kommen in NRW grob zusammen: 19.500 € Grunderwerbsteuer (6,5 %), rund 4.500–6.000 € Notar und Grundbuch (ca. 1,5–2 %) sowie ggf. Maklercourtage. Macht je nach Maklerbeteiligung schnell 30.000 € und mehr – planen Sie diese Summe von Anfang an ein.
Häufige Fragen
- Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?
- Manche Banken machen das (Vollfinanzierung), allerdings zu schlechteren Konditionen. Besser ist es, die Nebenkosten aus Eigenkapital zu zahlen – das senkt den Beleihungsauslauf und damit den Zins.
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