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Rechner

Grundsteuer-Rechner NRW

Aus Grundsteuerwert oder Messbetrag – mit den Hebesätzen 2026 für Hagen und die Region.

Das Wichtigste in Kürze

Grundsteuer = Grundsteuerwert × Steuermesszahl × Hebesatz. In NRW gilt für Wohngrundstücke die Messzahl 0,31 ‰. Hagen erhebt seit dem 1. Januar 2026 einheitlich 1.176 %: Bei einem Grundsteuerwert von 200.000 € sind das 729,12 € im Jahr oder 182,28 € je Quartal.

Hebesätze Grundsteuer B 2026 in der Region

Hagen, Märkischer Kreis und Ennepe-Ruhr-Kreis. 11 der 23 Städte haben getrennte Sätze für Wohnen und Nichtwohnen; die übrigen einen einheitlichen Satz.

StadtWohnenNichtwohnen
Hagen1.176 %einheitlich
Altena1.044 %2.088 %
Balve950 %einheitlich
Breckerfeld560 %einheitlich
Ennepetal1.125 %einheitlich
Gevelsberg915 %einheitlich
Halver744 %einheitlich
Hemer778 %1.523 %
Herdecke969 %einheitlich
Herscheid789 %einheitlich
Iserlohn825 %1.400 %
Kierspe657 %1.314 %
Lüdenscheid1.190 %einheitlich
Meinerzhagen725 %1.450 %
Menden813 %1.327 %
Nachrodt-Wiblingwerde720 %1.440 %
Neuenrade870 %einheitlich
Plettenberg754 %1.508 %
Schalksmühle607 %1.119 %
Schwelm995 %einheitlich
Sprockhövel730 %einheitlich
Werdohl873 %1.746 %
Wetter (Ruhr)872 %1.426 %

Stand 17.10.2026. Alle Werte amtlich geprüft an Hebesatz- oder Haushaltssatzung, Amtsblatt des Märkischen Kreises oder Steuerseite der jeweiligen Stadt (Stand 17.10.2026; Amtsblatt bis Nr. 41 vom 14.10.2026). Verbindlich ist der Grundsteuerbescheid Ihrer Stadt.

Was die Grundsteuer für Käufer und Vermieter bedeutet

Gegenüber der Stadt schuldet die Grundsteuer, wer am 1. Januar Eigentümer ist – der Käufer also erst ab dem Folgejahr. Intern erstattet er dem Verkäufer den Anteil ab dem Übergang von Besitz, Nutzen und Lasten, wie im Kaufvertrag geregelt. Für Vermieter ist sie umlagefähig und erscheint in der Nebenkostenabrechnung. Bei einem Kauf lohnt der Blick auf den Hebesatz trotzdem: Zwischen den Städten der Region liegt mehr als das Doppelte.

Alle Kosten rund um den Kauf zeigt der Kaufnebenkosten-Rechner NRW. Ab wann Sie als Käufer die Grundsteuer zahlen, erklärt der Ratgeber zum Ablauf beim Hauskauf.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Grundsteuer in NRW

Wie berechne ich meine Grundsteuer?

Grundsteuerwert × Steuermesszahl = Grundsteuermessbetrag; Messbetrag × Hebesatz = Grundsteuer im Jahr. Beispiel Hagen: 200.000 € Grundsteuerwert × 0,31 ‰ = 62,00 € Messbetrag, × 1.176 % = 729,12 € im Jahr.

Wo finde ich Grundsteuerwert und Messbetrag?

Beide stehen in Bescheiden des Finanzamts aus der Grundsteuerreform: der Grundsteuerwert im Grundsteuerwertbescheid, der Messbetrag im Grundsteuermessbescheid. Den Hebesatz legt die Stadt fest; die fällige Steuer steht im Grundsteuerbescheid der Gemeinde.

Welche Steuermesszahl gilt in NRW?

NRW wendet das Bundesmodell an: 0,31 ‰ für Wohngrundstücke – Ein- und Zweifamilienhäuser, Mietwohngrundstücke, Eigentumswohnungen – und 0,34 ‰ für unbebaute Grundstücke, Gewerbe, gemischt genutzte Grundstücke und Teileigentum (§ 15 GrStG). Für geförderten Wohnraum gibt es auf Antrag 25 % Ermäßigung, für Baudenkmäler 10 %.

Warum zahlen Gewerbe und Wohnen in manchen Städten unterschiedlich viel?

Seit 2025 dürfen Gemeinden in NRW getrennte Hebesätze für Wohngrundstücke und für Nichtwohngrundstücke festlegen. Der Satz für Nichtwohnen darf nicht niedriger sein. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat getrennte Sätze im Dezember 2025 für rechtswidrig gehalten; die Urteile sind nicht rechtskräftig, das Oberverwaltungsgericht Münster entscheidet noch. Mehrere Städte sind 2026 zum einheitlichen Satz zurückgekehrt.

Wann ist die Grundsteuer fällig?

In vier Raten zum 15. Februar, 15. Mai, 15. August und 15. November. Wer bis zum 30. September des Vorjahres einen Antrag stellt, kann stattdessen den Jahresbetrag am 1. Juli zahlen (§ 28 GrStG).

Darf der Vermieter die Grundsteuer umlegen?

Ja. Die Grundsteuer gehört zu den Betriebskosten und darf über die Nebenkostenabrechnung auf die Mieter umgelegt werden, wenn der Mietvertrag das vorsieht.

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