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Lexikon · Zinsen & Tilgung

Zinsbindung – einfach erklärt

Zeitraum, für den Ihr Zinssatz fest vereinbart und unveränderlich ist.

Was ist Zinsbindung?

Die Sollzinsbindung legt fest, wie lange Ihr vereinbarter Zinssatz garantiert gilt – üblich sind 5, 10, 15 oder 20 Jahre. Innerhalb dieser Frist ändert sich Ihre Rate nicht, unabhängig vom Marktzins.

Eine lange Zinsbindung gibt Planungssicherheit und schützt vor steigenden Zinsen, ist anfangs aber oft etwas teurer. Nach zehn Jahren haben Sie zudem ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht. Die passende Bindung hängt von Zinsniveau und Ihrer Lebensplanung ab.

Was heißt das für Ihre Finanzierung?

Beispiel: Bei niedrigem Zinsniveau lohnt sich oft eine lange Bindung (15–20 Jahre), um die günstigen Konditionen festzuschreiben. Gut zu wissen: Nach zehn Jahren dürfen Sie laut § 489 BGB mit sechs Monaten Frist kündigen – Sie sind also nie länger als zehn Jahre wirklich gebunden, selbst bei 20-jähriger Zinsbindung.

Auch bekannt als: Sollzinsbindung, Zinsfestschreibung

Häufige Fragen

Komme ich aus einer langen Zinsbindung wieder heraus?
Ja. Nach zehn Jahren ab Vollauszahlung können Sie das Darlehen mit sechs Monaten Frist ganz oder teilweise kündigen – ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Eine lange Bindung bietet also Sicherheit, ohne Sie dauerhaft zu fesseln.

Sie planen den Kauf oder die Finanzierung einer Immobilie? Wir begleiten Sie bei Ihrer Baufinanzierung in Hagen und dem Märkischen Kreis – von der ersten Einschätzung bis zur verbindlichen Zusage. Am schnellsten klären wir Ihre Fragen in einem unverbindlichen Beratungsgespräch.

Fragen zu „Zinsbindung"?

Wir erklären Ihnen, was das für Ihre Finanzierung konkret bedeutet – verständlich und unverbindlich.