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Rechner

Sondertilgungsrechner

Monatlich, jährlich oder einmalig: Wie viel früher Sie schuldenfrei sind und wie viel Zinsen Sie sparen.

Das Wichtigste in Kürze

Jede Sondertilgung senkt die Restschuld sofort – die Rate bleibt gleich, aber mehr davon fließt in die Tilgung. Bei 300.000 €, 4,49 % Zins und 2 % Tilgung machen schon 5.000 € im Jahr Sie 8 Jahre, 4 Monate früher schuldenfrei und sparen rund 72.013 € Zinsen. Der Rechner zeigt das für Ihre Zahlen – mit Intervall, Zeitraum und Einmalzahlungen.

Nur Rate und Restschuld ohne Sondertilgung? Das zeigt der Tilgungsrechner.

Was bringt eine Sondertilgung?

Beispiel: 300.000 € Darlehen, 4,49 % Zins (untere Marktspanne für 10 Jahre, KW 43/2026), 2 % anfängliche Tilgung. Ohne Sondertilgung sind Sie nach 26 Jahre, 4 Monate schuldenfrei und zahlen insgesamt rund 211.388 € Zinsen.

SondertilgungSchuldenfrei nachFrüher schuldenfreiZinsersparnis
jährlich 5.000 €18 Jahre8 Jahre, 4 Monate72.013 €
monatlich 500 € (6.000 € im Jahr)16 Jahre, 10 Monate9 Jahre, 6 Monate83.671 €
jährlich 6.000 €17 Jahre9 Jahre, 4 Monate80.571 €
jährlich 15.000 € (5 % der Darlehenssumme)11 Jahre, 4 Monate15 Jahre125.829 €

Die Laufzeit unterstellt, dass der Zins über die ganze Zeit gleich bleibt – tatsächlich wird nach der Zinsbindung neu verhandelt. Vergleichen Sie die zweite und dritte Zeile: Bei gleicher Jahressumme spart die monatliche Zahlung etwas mehr, weil jeder Euro früher wirkt.

Was Ihr Vertrag erlaubt

Ob und wie viel Sie sondertilgen dürfen, regelt Ihr Darlehensvertrag. Üblich ist ein kostenfreies Recht von 5 %, manchmal 10 % der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr, oft mit Mindestbetrag oder festem Termin. Ist kein Recht vereinbart, geht eine vorzeitige Rückzahlung während der Zinsbindung in der Regel nur gegen eine Vorfälligkeitsentschädigung. Zehn Jahre nach der vollständigen Auszahlung können Sie dagegen immer mit sechs Monaten Frist kündigen (§ 489 Abs. 1 Nr. 2 BGB).

Tragen Sie Ihr Sondertilgungsrecht im Rechner ein: Er zeigt dann, in welchen Jahren Ihre Planung darüber liegt. Sondertilgungen nach dem Ende der Zinsbindung hängen von der Anschlussfinanzierung ab – wer dann neu abschließt, kann sich großzügige Rechte gleich mit sichern.

Mehr zu Rechten, Steuern und dem richtigen Zeitpunkt lesen Sie im Lexikon unter Sondertilgung.

Häufige Fragen

Häufige Fragen zur Sondertilgung

Wie berechne ich, was eine Sondertilgung spart?

Mit Darlehensbetrag, Zins, anfänglicher Tilgung und der geplanten Sondertilgung. Der Rechner oben rechnet Monat für Monat zweimal – einmal ohne, einmal mit Sondertilgung – und zeigt den Unterschied: wie viel früher Sie schuldenfrei sind, wie viel Zinsen Sie sparen und wie hoch die Restschuld am Ende der Zinsbindung ist.

Ist eine monatliche oder eine jährliche Sondertilgung besser?

Bei gleicher Jahressumme spart die monatliche Variante etwas mehr, weil jeder Euro früher die Restschuld senkt und ab dann keine Zinsen mehr kostet. Der Unterschied ist aber klein. Entscheidend ist, was Ihr Vertrag erlaubt: Viele Banken lassen Sondertilgungen nur einmal im Jahr oder ab einem Mindestbetrag zu.

Wie viel darf ich sondertilgen?

So viel, wie Ihr Darlehensvertrag erlaubt – üblich sind 5 %, manchmal 10 % der ursprünglichen Darlehenssumme pro Jahr. Darüber hinaus verlangt die Bank während der Zinsbindung in der Regel eine Vorfälligkeitsentschädigung. Tragen Sie Ihr Sondertilgungsrecht im Rechner ein, dann warnt er, wenn ein Jahr darüber liegt.

Lohnt sich eine Sondertilgung immer?

Sie bringt eine sichere Rendite in Höhe Ihres Darlehenszinses. Zwei Grenzen gibt es: Halten Sie eine Liquiditätsreserve zurück, denn getilgtes Geld bekommen Sie nicht zurück. Und bei vermieteten Immobilien sind die Zinsen als Werbungskosten absetzbar – dort tilgen Kapitalanleger oft zuerst die selbst genutzte Immobilie. Die genaue Rechnung gehört zu Ihrem Steuerberater.

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