Die Finanzierung entscheidet oft mehr über die Gesamtkosten als der Kaufpreis. Hier steht, worauf Banken achten, welche Unterlagen sie brauchen und wie Sie Zinsbindung, Tilgung und Förderung aufeinander abstimmen.
Für die Bank zählen drei Dinge: Ihr Einkommen und wie sicher es ist, Ihr Eigenkapital und der Wert der Immobilie, den sie selbst als Beleihungswert ansetzt. Je kleiner der Anteil des Darlehens an diesem Wert, desto günstiger fällt der Zins in der Regel aus. Wer die Kaufnebenkosten selbst trägt, hat deshalb meist bessere Karten. Eine Finanzierung ganz ohne Eigenkapital ist möglich, setzt aber eine sehr gute Bonität voraus und kostet mehr Zins.
Die zweite große Entscheidung ist die Zinsbindung. Sie legt fest, wie lange Ihre Rate sicher ist und wann Sie neu verhandeln. Nach zehn Jahren können Sie ein Darlehen mit festem Zins unabhängig von der vereinbarten Bindung mit sechs Monaten Frist kündigen (§ 489 BGB). Endet eine Bindung, lässt sich der Anschlusszins mit einem Forward-Darlehen schon vorher sichern, gegen einen Aufschlag.
Für Familien und für energieeffiziente Häuser gibt es Förderkredite der KfW, etwa für den Kauf eines sanierungsbedürftigen Hauses (Jung kauft Alt) oder für den klimafreundlichen Neubau. Wir vergleichen für Käufer in Hagen und im Märkischen Kreis die Angebote vieler Banken und wissen, wie die Institute Objekte in der Region bewerten.
Wo anfangen?
Diese Ratgeber in dieser Reihenfolge führen durch das Thema:
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