Wer kauft, muss in kurzer Zeit viel entscheiden: Was kostet der Kauf wirklich, was steht in den Protokollen der Eigentümerversammlung, und wie läuft der Weg bis zum Notartermin? Diese Ratgeber gehen die Schritte der Reihe nach durch.
Am Anfang steht nicht das Exposé, sondern das Budget: Die Bank rechnet mit dem, was nach Lebenshaltung und Rücklagen monatlich übrig bleibt, und viele Institute erwarten, dass Sie die Kaufnebenkosten aus eigenen Mitteln tragen. In Nordrhein-Westfalen kommen zum Kaufpreis 6,5 Prozent Grunderwerbsteuer, die Kosten für Notar und Grundbuch nach dem Gerichts- und Notarkostengesetz und, wenn ein Makler beteiligt ist, dessen Provision. Beim Einfamilienhaus und bei der Eigentumswohnung zahlen Käufer davon höchstens die Hälfte.
Zur Orientierung in Hagen: Im Vertragsjahr 2025 kostete eine Doppelhaushälfte im Durchschnitt 300.000 €, ein freistehendes Einfamilienhaus 358.000 € und ein Reihenmittelhaus 270.000 € (Grundstücksmarktbericht 2026 des Gutachterausschusses). Zwischen den Stadtteilen liegen deutliche Unterschiede; die Werte je Stadtteil stehen im Ratgeber zu den Immobilienpreisen in Hagen.
Bei älteren Häusern gehören die Nachrüstpflichten nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, früher GEG) in die Kalkulation, bei Wohnungen die Protokolle der Eigentümerversammlungen und die Höhe der Erhaltungsrücklage. Verbindlich wird der Kauf erst mit dem notariellen Vertrag, Eigentümer sind Sie mit der Eintragung im Grundbuch.
Wo anfangen?
Diese Ratgeber in dieser Reihenfolge führen durch das Thema:
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