Ein guter Verkauf beginnt mit einem realistischen Preis. Diese Ratgeber erklären, wie eine seriöse Bewertung funktioniert, welche Kosten und Pflichten beim Verkauf anfallen und wie Sie Sonderfälle wie Scheidung, laufenden Kredit oder vermietete Objekte lösen.
Ein realistischer Preis stützt sich auf tatsächliche Verkäufe, die Bodenrichtwerte und den Zustand des Hauses, nicht auf Angebotspreise in Portalen. Für Hagen veröffentlicht der Gutachterausschuss jedes Jahr die gezahlten Preise: Im Vertragsjahr 2025 lag eine Doppelhaushälfte im Durchschnitt bei 300.000 €, ein freistehendes Einfamilienhaus bei 358.000 €. Der gebietstypische Bodenrichtwert für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus in mittlerer Lage beträgt 250 Euro je Quadratmeter Grundstück.
Danach kommen Kosten und Pflichten: die Maklerprovision, gegebenenfalls die Löschung der Grundschuld und eine Vorfälligkeitsentschädigung, wenn der Kredit noch läuft. Steuerfrei ist der Gewinn, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen oder Sie die Immobilie im Verkaufsjahr und in den beiden Jahren davor selbst bewohnt haben (§ 23 EStG). Ein gültiger Energieausweis muss spätestens bei der Besichtigung vorliegen. Bekannte versteckte Mängel müssen Sie offenlegen.
Für Sonderfälle wie Scheidung, Erbschaft, ein vermietetes Objekt oder einen laufenden Kredit gibt es eigene Ratgeber in der Liste unten. Den Wert nach den amtlichen Verfahren können Sie mit dem Sachwert- und dem Vergleichswert-Rechner selbst überschlagen.
Wo anfangen?
Diese Ratgeber in dieser Reihenfolge führen durch das Thema:
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