Ob erste Eigentumswohnung oder Mehrfamilienhaus: Eine Anlageimmobilie rechnet sich nur, wenn Kaufpreis, Miete und Bewirtschaftung zusammenpassen. Hier finden Sie die Prüfschritte, die Rechner dazu und die Erfahrungen von Investoren aus der Region.
Der schnellste Filter für ein Anlageobjekt ist der Kaufpreisfaktor: Kaufpreis geteilt durch die Jahresnettokaltmiete. Für Mehrfamilienhäuser in Hagen hat der Gutachterausschuss aus 185 Kaufverträgen des Jahres 2025 einen Rohertragsfaktor von 12,4 ermittelt. Er rechnet dabei mit der Miete nach Mietspiegel (in mittlerer Lage 5,90 €/m²), nicht mit der vereinbarten Miete. Wer seinen eigenen Faktor aus einer alten Bestandsmiete bildet, vergleicht deshalb zwei verschiedene Größen. Den Faktor eines Angebots prüfen Sie mit dem Kaufpreisfaktor-Rechner.
Auf der Mietseite gelten in Hagen klare Regeln: Die Mietpreisbremse gilt hier nicht, weil Hagen nicht in der Mieterschutzverordnung NRW steht. Bei Erhöhungen im Bestand liegt die Kappungsgrenze bei 20 Prozent in drei Jahren, Maßstab ist der Mietspiegel Hagen, gültig ab 01.10.2025. Steuerlich entscheiden die Aufteilung des Kaufpreises auf Gebäude und Boden über die Abschreibung und die 15-Prozent-Grenze darüber, ob Renovierungen in den ersten drei Jahren sofort absetzbar sind.
Nach Zustand, Lage und Zahlen folgen Finanzierung und Bewirtschaftung. Wie andere Investoren aus der Region angefangen haben, vom ersten Mehrfamilienhaus bis zur Aufteilerstrategie, erzählen die Investoren-Geschichten.
Wo anfangen?
Diese Ratgeber in dieser Reihenfolge führen durch das Thema:
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